Schwarzer Labrador

Kittelbachpark mit Hund Ayka

Kittelbachpark

Anspruch:

Landschaft:   
Boden: 70 % Asphalt, 20 % Schotter, 10% Sand
Schuhwerk: normales Schuhwerk
Dauer: 30 Minuten

Startpunkt: Kartäuserstr., gegenüber Schützenplatz

Der Gassigang Kittelbachpark / Kartäuserpark im Überblick:

  • Startpunkt: Kartäuserstr., gegenüber Schützenplatz
  • Dem Weg entlang des Kittelbachs folgen
  • Nächste Kreuzung links den Bach entlang
  • Abstecher zur Erinnerungsstätte Kartäuserkloster möglich
  • Über die Brücke und dann rechts auf der anderen Seite des Baches entlang
  • Unterquerung der A44 und Zufahrtstr. zum Flughafen
  • Weiter entlang des Kittelbaches zum Tower und Blick auf die Vorfahrt zum Flughafen
  • Rechts über die Brücke und auf der anderen Seite des Baches wieder zum Ausgangspunkt zurück

 

Gassigang durch den Kittelbachpark in Düsseldorf

Los geht es für dich und deinen Hund an der Kartäuserstraße gegenüber des Schützenplatzes bzw. Kirmesplatzes. Den Weg könnt ihr kaum verfehlen. Er ist breit und verläuft direkt am Kittelbach entlang. In der Ferne siehst du sogar schon den Tower des Flughafens. Bei warmem Wetter kann sich dein Hund hier gut im Bach abkühlen.

An der nächsten Kreuzung biegt ihr dann links auf den gepflasterten Weg ab. Der Kittelbach liegt nun rechts von euch. Links breitet sich eine große freie Wiesenfläche aus, auf der dein Hund herrlich toben kann.

Abstecher zur  Erinnerungsstätte der Kartäuser

Bevor ihr nun über die nächste Brücke geht, könnt ihr nach links einen Abstecher zur Erinnerungsstätte Kartäuserkloster machen. Bis 1964 lebten in unmittelbarer Umgebung Kartäusermönche. Daher wird der Park auch Kartäuserpark genannt. Dieser Abstecher dauert etwa 10 Minuten. Infos über das Kartäuserkloster findet ihr weiter unten.

 

 

 

 

 

Weiter geht es dann über die Brücke. Direkt dahinter folgt ihr dem schmalen Weg nach rechts. Zur Orientierung: Der Kittelbach liegt zu eurer rechten Seite. Immer weiter lauft ihr nun durch den Kartäuser Park. Ein schöner Ort, um eine Pause einzulegen. Zum Glück findet ihr zwischendurch regelmäßig Bänke zum Ausruhen.

Unterquerung der Flughafenstraße

Bei der nächsten Kreuzung geht ihr weiter geradeaus und lasst die Brücke rechts liegen. Vor euch seht ihr schon die Brücken der A44 und der Flughafenstraße. Diese unterquert ihr beide. Seid ein wenig vorsichtig: Der Weg ist hier nicht mehr gepflastert und kann bei Regen auch schon mal rutschig sein. Der Kittelbach fließt weiter rechts von euch und unterquert hier ebenfalls die Straßen.

Achtung: Die Zugänge zur Autobahn und zum Flughafenzubringer sind nicht abgesichert! Wenn ihr euren Hund hier frei laufen lasst, muss dieser absolut gehorchen. Damit nichts schiefgeht, nehmt ihn von hier bis zur nächsten Abzweigung besser an die Leine.

Hinter den Brücken geht es leicht bergan. Folgt hier dann links schwenkend dem Weg weiter am Bach entlang. Nochmals Vorsicht: Der Flughafenzubringer ist direkt links von euch – nur durch einen kleinen Wall getrennt. Euer Hund könnte also ohne Probleme auf die Straße laufen. Leint ihn die nächsten 400 Meter besser an.

Vom Urwald bis zum Tower

Auf dieser Teiletappe genießt ihr Natur pur. Der Verlauf des Kittelbachs ist hier schon fast urwaldmäßig. Vor lauter hohen Bäumen und dichtem Pflanzenbewuchs könnt ihr den Bach kaum noch erkennen.

Nach circa 400 Metern erscheint auf der linken Seite dann plötzlich aus den Bäumen heraus der mächtige Tower des Flughafens Düsseldorf. Fast direkt unterhalb des Towers lauft ihr im Kittelbachpark weiter bis zur nächsten Kreuzung.

Hier habt ihr die Möglichkeit den Weg nur etwa 20 Meter nach links zu gehen – und schon steht ihr mitten auf dem Vorgelände des Flughafens.  Über euch fährt der Skytrain seine Runden. Es ist schon etwas skurril: Gerade eben wart ihr noch im wilden Park und nach nur wenigen Schritten steht ihr quasi mitten auf dem Flughafen.

Der Rückweg vom Flughafen zur Kartäuserstraße

Weiter geht es den Kittelbach entlang, bis ihr wieder eine Brücke überquert. Direkt dahinter folgt ihr dem asphaltierten Weg nach rechts. Der Kittelbach liegt wieder einmal rechts von euch. Nach nur kurzer Zeit unterquert ihr dann erneut den Flughafenzubringer und die A44.

Übrigens: Direkt hinter der Brücke ist eine gute Stelle, an der sich euer Hund im Kittelbach abkühlen kann. Der Bach ist etwas breiter und fließt auf einem flachen Schotterteil bergab.

Nach einem kleinen Anstieg lauft ihr rechts den Weg weiter und kommt nach kurzer Zeit wieder an die erste Kreuzung. Auf dem breiten Schotterweg geht es am Bach entlang zurück zum Ausgangspunkt an der Kartäuserstraße.

 

Bildergalerie zum Kittelbachpark

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Infos über den Kittelbachpark bzw. Kartäuserpark

Direkt am Flughafen Düsseldorf windet sich der Kittelbach durch den Park. Dieser Park, der eigentlich keinen offiziellen Namen hat, wird auch Kartäuser Park genannt. Die Umgebung ist ein sehr geschichtsträchtiger Ort. Durch die Zufahrtstraßen des Flughafens und der Flughafens an sich, kann man das gar nicht mehr vermuten. Bis zum Jahr 1869 befand sich hier das Rittergut Hain, welches anschließend von den Kartäusern übernommen wurde. 1964 verließen die Mönche das Kloster. Die alten Gebäude wurden abgerissen und mussten dem Ausbau des Flughafens weichen.

Kartäuser Kloster

1869 kaufte der Kartäuserorden das ehemalige Rittergut Hain. Ziel war es, die erste Niederlassung des Ordens in Deutschland seit Beginn des Jahrhunderts zu errichten. Die Kartause wurde von zwei Professmönchen und zwei Konversbrüdern aus der Großen Kartause besiedelt. Nachdem das Kloster infolge des Kulturkampfs 1875 aufgegeben werden musste, wurde es 1890 erneut bezogen und war 1908 von sieben Professmönchen bewohnt. 1920 lebten dort 20 Mönche und fünf Laienbrüder. Die Zeit des Nationalsozialismus überstanden Kloster und Konvent unbeschadet. Durch die Ausdehnung der Stadt Düsseldorf und dem Ausbau des Flughafens wurde dem Konvent die Ruhe und Möglichkeit zur Meditation genommen. Bis dahin lag das Konvent hinter zum Teil undurchdringbaren Urwald.

1964 beschloss der Orden die Kartause aufzugeben. Die schon baufälligen Gebäude wurden abgerissen. Heute befindet sich die Zufahrtstrasse des Flughafens auf dem Gebiet des ehemaligen Klosters. Eine Erinnerungsstätte gedenkt der Kartäuser im Park.