Schwarzer Labrador

Zoopark Düsseldorf mit Hund

Anspruch:  

Landschaft:   
Boden: 70 % Asphalt, 30% Sand/Kies
Schuhwerk: normales Schuhwerk (bei Regen auch festes Schuhwerk)
Dauer: 35 Minuten

Startpunkt: Faunastr. 5-9 (Parkplätze vorhanden)

Ayka trohnt im Zoopark

Aykas Heimatpark: der Zoopark in Düsseltal

Der Zoopark

Hier ist Ayka zu Hause und wir gehen diesen Gang fast jeden Tag. Für Ayka und bestimmt auch für deinen Hund ist es abwechslungsreich und der Park hat viel zu bieten. Er ist im Sommer aber auch oft gut gefüllt. Los geht es an der Faunastraße. Dort findet ihr in der Regel immer einen Parkplatz. Der Park ist eingezäunt und gegenüber der Faunastraße 5 befindet sich ein Übergang in den Zoopark. Zur Geschichte des Zooparks – und warum er eigentlich so heißt obwohl hier kein Zoo ist – erfahrt ihr ganz unten. Der Zoopark bietet viele schöne Bereiche: die Natur mit zum Teil sehr alten Platanen, ein Kinderspielplatz und Wasserpark, ein Bocciabereich, der Zooteich als Zentrum des Parks und die nördliche Düssel, die den Park durchfließt. Begleitet Ayak und mich durch unseren „Heimatpark“ in Düsseltal.

Gassigang im Zoopark – kurz und knapp

  •  Startpunkt: Faunastr. 5-9 – Parkplätze vorhanden – Übergang in den Park
  •  nach dem Übergang rechts und dem hellen Weg folgen
  •  wenn der Weg nach links abbiegt, gehen wir den Sandweg geradeaus weiter
  •  an der nächsten Kreuzung versetzt links den hellen Weg etwas bergan folgen
  •  an der nächsten T-Kreuzung rechts über die Brücke der nördl. Düssel
  •  hinter der Brücke direkt links und dem Sandweg der Düssel entlang folgen
  •  auf dem Weg blieben bis links wieder eine Brücke über die Düssel führt
  •  über die Brücke und geradeaus weiter – den Zooteich links lassend
  •  an der zweiten Kreuzung rechts auf die Hundefreilauffläche zulaufen
  •  Vor der Fläche links und dem Weg in einem großen Bogen um den Park folgen
  •  an der Wassersäule zum Erfrischen rechts und nach 100 Meter ist rechts der Ausgang

Genieße den Gassigang mit deinem Hund im Zoopark

An der Düssel im Zoopark

Los geht es an der Faunastr. gegenüber der Hausnummer 5 – 9. Nach dem Übergang in den Park haltet ihr euch rechts. Die Wege wurden im September 2018 frisch renoviert und ein helles Kiesbett wurde fest in den Asphalt eingearbeitet. Für den Hund ist das im Sommer eine Wohltat, da sich der helle Kies nicht so aufheizt wie der dunkle Asphalt. Unter einzelne, stattlichen Platanen schlendert ihr mit einem Blick in den Park den Weg entlang. An der nächsten Wegekreuzung seht ihr rechts zwei neue Bocciaplätze, die auch regelmäßig genutzt werden. Ihr bleibt aber auf dem Weg und geht weiter. Im Frühjahr blühen zur rechten Seite Hunderte von Narzissen – ein schöner Anblick. Zur linken seht ihr den Zooteich. Der Weg macht nach ca. 100 Meter eine Linkskurve. Ihr verlasst den ausgebauten Kiesweg unf geht geradeaus auf den – bei Regen auch etwas matschigen – Sandweg geradeaus weiter. Hier spielen wir mit Ayka immer das Stöcke apportieren. Sie liebt es über die freien Wiesen zu rennen und die geworfenen Stöcke wieder zu bringen. Vielleicht hat euer Hund auch Spaß daran. Bitte beachtet aber, dass die Hunde im Park angeleint sein müssen. Da sich im Park auch sehr viele Gänse und Enten aufhalten, sollte euer Hund gehorchen und keine Tiere oder auch Menschen im Park belästigen.

Die Düssel – Namensgeberin unserer Stadt

Ayka im Zoopark

An der nächsten Kreuzung geht ihr etwas versetzt geradeaus weiter. Ihr seid nun wieder aus dem festen Kiesweg und es geht etwa 100 Meter bergauf. Auf der Kuppe seid ihr an dieser Stelle am äußersten Rand des Parks und habt eine gute Übersicht über einen Teil des Parks. Weiter geht es links den kleinen Hügel wieder hinab und es taucht auf der rechten Seite zum ersten Mal die Namensgeberin unserer schönen Stadt auf: die Düssel und genauer gesagt die nördliche Düssel. Die Düssel teilt sich in Gerresheim in die nördliche und südliche Düssel, die beide in der Altsadt bzw. Carlstadt in den Rhein münden.

Ihr lauft nun auf eine T-Kreuzung zu und wendet euch nach rechts und überquert die Düssel mittels der Brücke. Direkt hinter der Brücke verlasst ihr den breiten Hauptweg und wendet euch nach links auf den Sandweg – immer an der Düssel entlang. Im Hintergrund seht ihr rechts einen Wasserspielplatz und noch etwas weiter rechts einen normalen Spielplatz. Hier ist im Sommer immer richtig was los. Auf der großen Wiese blühen am Rand im Frühling auch hier Hunderte Narzissen und Tulpen. Ein toller Anblick. Mit eurem Vierbeiner lauft ihr an der Düssel entlang und beachtet abzweigende Wege nicht. Es geht in einen kleinen Wald. Auf der rechten Siete – außerhalb des Zauns seht ihr die Tennisanlagen des TC 1913 – Tennis am Zoo. Kurz hinter dem Wäldchen öffnet sich wieder eine Wiese und es tauchen ein eingezäunter „Bolzplatz“ und Tischtennisplatten auf. Ihr seid immer noch an der Düssel – zweigt aber an der nächsten Kreuzung links ab – direkt wieder über eine Brücke der Düssel. Schaut euch doch einmal den kleinen Wasserfall an. Hier staut sich die Düssel an einigen Steinen und plätschert in einem kleinen Wasserfall hinunter.

Baden im Zoopark – für Ayka ein Genuß

Die Königin im Zoopark

Hier kommt nun Aykas Lieblings-Platz: Ihre Badestelle im Zoopark. an die Brücke schließt ein kleiner Zaun an. Nach dessen Ende könnt ihr links an die Düssel heran. Sollten dort keine Gänse, Enten oder Schwäne sein, darf Ayka hier immer ein Bad nehmen. Sie liebt es und nutzt gerade im Sommer die Möglichkeit zu schwimmen und sich abzukühlen. Vielleicht plantscht euer Hund auch gerne?

Nach dem Bad geht es weiter auf dem breiten Weg geradeaus Richtung Zooteich. Rechts seht oder hört ihr auch das alte Eisstadion der DEG – das Brehmstadion. Im Winter schallt die Musik der Eisparty in den Zoopark hinein. Nach nur 50 Meter öffnet sich das Buschwerk und ihr habt einen freien Blick auf den Zooteich. Wenn ihr Lust auf eine Pause habt, dann nutzt doch eine der drei neuen geschwungenen Holzbänke. Die sind wirklich sehr gemütlich und du hast einen tollen Blick auf den Zooteich. Auch dein Hund wird sich hier wohl fühlen. Nach der Pause geht es weiter und ihr nutzt die zweite Abbiegung nach rechts auf die Hundefreilauffläche zu. Hier kann dein Hund in einem eingezäunten Bereich sich austoben und frei herumlaufen. Ayka spielt hier immer wieder mit ihren Freunden.

Ayka hat Durst

Ist dein Hund ausgepowert folgt ihr in einem großen Bogen dem Hauptweg. Ihr Kommt an einem Ausgang des Parks zur Brehmstrasse und einem alten Affendenkmal vorbei. Das etwas versteckte Denkmal und die Straßennamen wie Fauanstr, Brehmstr., Tiergartenstr. in dem Stadtteil Düsseltal (auch Zooviertel genannt) erinnern an die Vergangenheit des Zooparks. Wenn ihr dem Bogen gefolgt seid, lauft ihr auf eine Kreuzung zu. Die Stadtwerke haben hier – außer im Winter – einen Wasserspender aufgestellt. Ihr folgt dem Weg nach rechts und nach etwa 50 Meter erreicht ihr den Ausgangspunkt der Gassirunde Zoopark.

Ayka und ich hoffen, dass ihr an unserer „Heimatrunde“ Spaß hattet und vielleicht treffen wir uns auf eine Gassirunde im Zoopark

Liebe Grüße von Ralf und Wuff von Ayka

 

Geschichte des Zooparks

Warum heißt der Zoopark eigentlich Zoopark, obwohl hier doch gar kein Zoo ist? Die Antwort ist einfach: weil hier über Jahrzehnte ein Zoo gewesen ist. Mit der aufstrebenden Entwicklung der Stadt Düsseldorf Mitte des 19. Jahrhunderts, wurde beschlossen, für die Bürger einen Zooologischen Garten anzulegen. Dazu wurde 1874 vom damaligen Tierschutzverein „Fauna“ (die Faunastraße erinnert heute noch daran) eine Aktiengesellschaft gegründet. In Düsseltal erwarb der Verein ein ebenes Gelände und dieses wurde durch Aufschüttungen und der Anlage zweier Teiche zu einem Landschaftsgarten umgestaltet. 1875 wurde auf einem Hügel über dem Hauptteich sogar eine Burgruine errichtet. Noch heute kann man auf dem Hügel die Überreste der Ruine entdecken. Am Ende des Teichs wurde ein Restaurant erbaut und die Tiergehege wurden angelegt. Bereits am 31. Mai 1876 eröffnete der Zoopark.

1880 fand auf dem Gelände die große Industrieshow statt. Sogar Kaiser Wilhlem I. kam zu einem Besuch vorbei.

Durch den ersten Weltkrieg wurde der gesamte Tierbestand vernichtet und der Zoo geschlossen. Aber bereits 1920 wurde der Zoo wiedereröffnet und war sogar 1927 eines der führenden Anlage seiner Art in Deutschland – bis zum November 1943. Die Alliierten flogen über Düsseldorf und hinterließen einen wahren Bombenhagel, der fast ganz Düsseltal und auch den Zoo in Schutt und Asche vesinken ließ.

Nach dem Krieg hatte die Stadt Düsseldorf keine Mittel, um dne Zoo wieder aufzubauen. In einem Rechtsstreit einigte man sich mit dem Verein der Zoofreunde später auf einen Neubau des heutigen Aquazoos. Die Stadt wurde verpflichtet, die Anlage als Park für die Bürger zu erhalten. Heute ist der Zoopark die grüne Lunge und mit 145.000 qm eine Oase für Düsseltal und die angrenzenden Stadtbezirke.

 

Sturm Ela

Ein Gewittertief hat an Pfingsten 2014 im gesamten Stadtgebiet zu erheblichen Schäden geführt. Über 3.000 Straßenbäume sind in nur einer Stunde umgestürzt und über 60.000 Bäume beschädigt worden. Davon war auch der Zoopark betroffen. 158 Einzelbäume wurden umgerissen und es wurden große Lücken in die Bepflanzung gerissen. Durch eine große Aufforstungsaktion wurden fast 50 neue Bäume gepflanzt. Es wird natürlich Jahre dauern, bis diese die offene Bewuchswunden am Park wieder geschlossen haben. In den Jahren 2016-2019 wird der Park renoviert. Dazu wurden viele neue Gehölze gepflanzt, Wege erneuert und Tausende Blumenzwiebeln gesetzt. Auch die Freitreppe am Teich wurde renovioert und es wurden neue Ruhebänke angebracht. Ein weiterer Ausbau wird eine dritte Brücke über die Düssel sein, um das nördliche Parkgelände besser an den restlichen Park anzuschließen.