Schwarzer Labrador

Brückentour in Düsseldorf mit Hund Ayka

Brückenrunde Düsseldorf

Anspruch:  

Landschaft:  
Boden: 65 % Asphalt, 35 % Sand/Kies
Schuhwerk: normales Schuhwerk (am Rhein kann es rutschig sein)
Wegstrecke: 4,5 km
Dauer: 1,5 Stunden (mit Badepause im Rhein)

Start- und Zielpunkt: Haroldstr. 4, Düsseldorf-Carlstadt, Parkplatz vor dem Familienministerium

Brückentour im Herzen von Düsseldorf

Mitten im Herzen von Düsseldorf am Rhein gelegen gehen wir regelmässig diese Tour. Ayka kennt die Tour schon und zieht bereits auf der Rheinkniebrücke wie verrückt. Kurz vor der Treppe zur Rheinwiese hält sie nichts mehr und dann geht es ab ins Wasser. Eine sehr schöne Tour – besonders Sonntags Morgens, wenn die Stadt langsam erwacht.

Die Brückentour im Überblick:

  •  Startpunkt: Haroldstr. 4 an den Ministerien
  •  Richtung Rheinkniebrücke und diese Richtung Oberkassel überqueren
  •  Am Ende der Brücke Treppe Richtung Rheinwiesen
  •  Zum Rheinufer laufen und am Rhein entlang laufen
  •  An der Oberkasseler Brücke auf die Brücke Richtung Altstadt
  •  Brücke am Nepumukdenkmal verlassen (STEILE TREPPE!)
  •  Auf der Strasse Reuterkaserne Richtung Rheinpromenade
  •  Auf der Rheinpromenade bis zur Bäckerstr.
  •  Links in die Bäckerstraße, nächste rechts (Berger Allee) und am Spee´schen Graben entlang zum Startpunkt

 

Wanderung am Rhein mit Blick auf die Altstadt von Düsseldorf

Wir starten an der Haroldstraße und gehen zunächst Richtung Johannes-Rau-Platz. Dort befindet sich auch ein Denkmal vom „Bruder Johannes“ wie der beliebte Ministerpräsident früher genannt wurde. Dort wenden wir uns nach links und gehen in einem Rundbogen auf die Rheinknierbrücke hinauf. Hier hat man einen wunderbaren Blick über den Rhein und die Altstadt von Düsseldorf.

Die Brücke wurde 1969 als Schrägseilbrücke gebaut, ist mit Zufahrten 1.519m lang. Die Brücke selbst ist 561m lang und 29m breit. Die Stiele, an denen die Hängeseile befestigt sind, sind 114m hoch. Auf der Brücke befindet sich eine vierspurige Straße sowie ein Rad und Fußweg auf beiden Seiten. Der Name „Rheinknie“ ist von der Lage des Rheins abgeleitet, der von oben wie ein menschliches Knie aussieht und den Ortsteil Oberkassel umschließt.

Dann liegt einem Schritt für Schritt weiter der Rhein und die Altstadt zu Füßen. Der Blick geht zunächst auf die Rheinuferpromenade. Hier fuhren bis 1993 noch jeden Tag fast 50.000 Autos direkt am Rhein entlang und die Carlstadt und Altstadt waren faktisch vom Rheinufer getrennt. Durch den Bau des Tunnels, entstand die Rheinuferpromenade, die heute vom Landtag bis zur Tonhalle führt und fast durchweg durch eine Platanenalle im Sommer ein wunderbares grünes Gesicht erhält. Heute konnte man schon die ersten Blätter an den Platanen erkennen.

Von der Brücke hat man wie gesagt einen herrlichen Blick auf den Rhein, der hier bei Kilometer 744 angekommen ist, auf die Carlstadt und Altstadt von Düsseldorf.

Johannes-Rau-Platz

Johannes-Rau-Platz mit Blick auf Rheinkniebrücke

Blick auf Rheinuferpromenade - im Hintergrund die Oberkasseler Brücke

Blick auf Rheinuferpromenade – im Hintergrund die Oberkasseler Brücke

Carlstadt ist Düsseldorfs kleinster Stadteil mit 0,46 qkm und gerade 2.210 Einwohnern (zu den wir uns auch zählen dürfen und uns dort „pudelwohl“ fühlen). Der Ortsname ist von dem Kurfürsten Carl Theodor abgeleitet, der Mitte des 18. Jahrhunderts maßgeblich für den Ausbau von Düsseldorf verantwortlich war. Heute erinnern noch viele Straßennamen an die Bedeutung dieses Stadtteils für Düsseldorf: Bastionststr, Citadellstr., Kasernenstr. etc. Es wurden Befestigungs- und Bastionsanlagen erreichtet, die später zurückgebaut wurden. Noch heute sind zahlreiche Bauten und Mauern aus dieser Zeit erhalten. So die Bastionsanlagen am Rosengarten an der Poststr. nähe der Orangeriestr.. Auch ist der kleine Stadtteil von alten Bürgerhäusern und auch repräsentativen Bauten aus der Zeit Napoleons geprägt, so z.B. an der Orangeriestr..

Hier Blicke von der Brücke Richtung Altstadt und Carlstadt im Osten und Oberkassel im Westen

Altstadt und Carlstadt - mit NIedrigwasser am Rhein

Altstadt und Carlstadt – Niedrigwasser am Rhein

Oberkassel

Oberkassel mit Oberkasseler Brücke

Niedrigwasser Rhein mit 1,25m

Niedrigwasser Rhein mit 1,25m

Wie man an den Bildern erkennen kann, führt der Rhein Niedrigwasser. An den Ostertagen 2014 lag der Rheinpegel bei 1,25m mit leicht fallender Tendenz. Normal sind für diese Jahreszeit ein Pegel von 2,78m. Die Schifffahrt bekommt aber erst ab einem Pegel von unter einem Meter ernshaft Probleme. Der höchste Rheinpegel wurde am 02.01.1926 mit 11,10m gmessen dicht gefolgt vom Weihnachtshochwasser 1993 mit 10,24m. Der niedrigste Pegel wurde am 28.09.2003 mit nur 41cm gemessen.

Hier sieht man ganz anschaulich wie stark der Rhein sich in sein Bett zurückgezogen hat. Im Januar waren die Wiesen zum Teil noch alle überschwemmt. Heute bilden sich schon kleine Seen im eigentlichen Flußbett, die aber bei weiter sinkenden Pegelständen auch verschwinden. Da es in den Nordalpen wenig geschneit hat, ist das Schmelzwasser ausgeblieben. Die lange Trockenheit sorgte dann schnell für einen sinkenden Flußpegel.

Von der Rheinkniebrücke runter geht es dann über die Rheinwiesen bis zum Rhein. Hier findet jedes Jahr die größte Kirmes am Rhein statt – in diesem Jahr vom 11.- 20. Juli 2014. Am letzten Freitag gibt es dann ein Superhöhenfeuerwerk. Die Kirmes zieht jedes Jahr vier Millionen Besucher an. Anlaß ist das Fest des Stadtpatrons St. Apollinaris von Ravenna und das Kichweihfest der Basilika St. Lambertus in der Alstadt. Ausrichter ist der St.-Sebastianus-Schützenverein Düsseldorf 1316 e.V. und die Ausrichtung ist seit 1435 belegt. Die Kirmes ist das viertgrößte Volksfest in Deutschland nach dem Münchener Oktoberfest, den Canstatter Wasen in Stuttgart und der Cranger Kirmes in Herne.

Ayka wartet in den Rheinwiesen auf ihren ersehnten Sprung in den Rhein

Blick auf die Rheinwiese

Blick auf die Rheinwiese

Ayka in den Rheinwiesen

Ayka in den Rheinwiesen

Blick auf Carlstadt - Ayka als Punkt in der Mitte...

Blick auf Carlstadt – Ayka als Punkt in der Mitte…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn Ayka dann mal am Rhein angekommen ist, gibt es kein Halten mehr. Mit einem Sprung geht es ab ins kühle Nass – für einen Labrador das zweite zu Hause..

Mit einem letzten Gruß zur Altstadt rüber, geht es dann über die Oberkasseler Brücke zurück zur Carlstadt.

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